Kreditkarten für Studenten

Kreditkarten für Studenten
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Kreditkarten für Studenten

Eine Kreditkarte ist eine überaus praktische Sache, denn mit ihrer Hilfe kann man fast überall auf der Welt bezahlen und Geld abheben. Normalerweise erhält man eine solche Kreditkarte von der Bank nur, wenn der Kontostand die Deckung der Umsätze gewährleistet. Immer mehr Banken bieten aber auch Kreditkarten für Studenten an, obwohl diese sehr oft nicht über ein regelmäßiges Einkommen verfügen.

Was sind Kreditkarten fuer Studenten?

Normale Kreditkarten funktionieren so, dass der Kunde mit ihnen bezahlen oder sich Bargeld besorgen kann und die Bank die angesammelten Umsätze einmal pro Monat bzw. in vereinbarten Zeitabständen vom Girokonto des Kunden abbucht. Durch die Abbuchung wird die Kreditkarte sozusagen wieder auf den Wert Null gestellt und der Kunde kann sicher sein, dass auf der Kreditkarte nicht ein zu hoher Saldo aufläuft. Bei Kreditkarten fuer Studenten funktioniert das etwas anders. Einige Kreditkarten können nur in dem Umfang genutzt werden, wie das dazugehörige Girokonto gedeckt ist. Befindet sich kein Geld auf dem Konto, wird die Benutzung der Kreditkarte verweigert und sie ist erst wieder einsatzbereit, wenn Geld auf dem Konto bzw. auf der Kreditkarte eingeht. Bei anderen Karten bucht die Bank aufgelaufene Umsätze sehr zeitnah vom Konto des Kunden ab. So behält er den Überblick über getätigte Zahlungen und hat seinen Kontostand im Blick.

Welche Kreditkarten für Studenten gibt es?

Die Banken haben auf die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Kunden reagiert und stellen verschiedene Arten von Kreditkarten zur Verfügung. Zu den gängigsten Kreditkarten gehören vor allem:

  • Charge-Kreditkarten (die klassische Kreditkarte, bei ihrer Vergabe schauen die Banken verstärkt auf die Bonität des Kunden)
  • Revolving-Kreditkarten(Umsätze können in Raten zurückerstattet werden, wird aufgrund der oft hohen Zinsen nicht empfohlen)
  • Debit-Karten(ist im Grunde eine EC-Karte, Umsätze der Kreditkarte werden zeitnah abgebucht)
  • Prepaid-Kreditkarten(Umsätze nur in Höhe der Kontodeckung möglich, man muss also vorher Geld auf die Prepaid-Karte buchen)

Je nach den finanziellen Verhältnissen des Studenten werden die Banken eine der genannten, dazu passenden Kreditkarten anbieten. Ziel der Banken ist es dabei stets, das eigene Risiko zu minimieren und dem Kunden trotzdem das Zahlungsmittel zu gewähren, das er benötigt.

Das sollte mit Kreditkarten für Studenten möglich sein

Damit man auch als Student ohne Sorge einkaufen gehen, etwas im Internet bestellen oder während einer Auslandsreise sein Hotel- oder Hostelzimmer bezahlen kann, sollten mit den Kreditkarten folgende Dinge möglich sein:

  • Bezahlung an der Kasse eines Geschäftes
  • Bezahlen von Waren in Online-Shops
  • Buchung und Bezahlung von Hotelzimmern im In- und Ausland
  • Geldabhebungen an Geldautomaten im In- und Ausland

Die Serviceleistungen können von Kreditkarte zu Kreditkarte schwanken und hängen vor allem von der jeweiligen Bank ab. Manche erlauben es, dass mit einer Kreditkarte für Studenten nicht nur im Inland, sondern auch im europäischen oder außereuropäischen Ausland gebührenfrei Zahlungen getätigt und Rechnungen beglichen werden können. Inwieweit Geldabhebungen in verschiedenen Staaten kostenlos oder gebührenpflichtig möglich sind, muss mit der Bank geklärt werden. Wer mit einer für Studenten geeigneten Kreditkarte in einem Staat außerhalb der Eurozone Geld abhebt, der sollte darauf achten, in welcher Währung der Automatenbetreiber den Betrag vom heimischen Girokonto abbucht. Hier sollten vor allem Studenten immer die Lokalwährung nutzen, weil die Anbieter vor Ort in vielen Fällen einen schlechteren Wechselkurs verwenden, als die Bank des Studenten in der Heimat. Die Wahl der lokalen Währung spart dem Studenten auf jeden Fall Geld.

Wichtiger Hinweis: Einige Bankinstitute bieten zur Kreditkarte für Studenten beispielsweise einen Gutschein an, mit dem man günstig an eine sogenannte ISIC-Karte kommt. Dabei handelt es sich um einen internationalen Studentenausweis. Mit diesem erhält man dann Rabatte, z. B. bei Babbel, Flixbus oder Microsoft. Auch bei Online-Shops gibt es mit dieser ISIC-Karte Vergünstigungen.

Rückbuchung von Zahlungen bei der Kreditkarte für Studenten

Zum klassischen Service bei einer Kreditkarte gehört auch die Möglichkeit, geleistete Zahlungen zurückbuchen zu lassen. Wenn also ein abgebuchter Rechnungsbetrag zu hoch war oder unrechtmäßig abgebucht wurde, hat auch der Student das Recht, sein Geld durch die ausgebende Bank zurückzuholen. Dieses Verfahren nennt sich Chargeback-Methode und man muss lediglich einen Antrag ausfüllen und diesen zusammen mit entsprechenden Nachweisen an die Bank senden. Diese Dienstleistung hat sich vor allem auch bei betrügerischen Geschäftspraktiken von unseriösen Online-Shops bewährt und so manchen Kreditkarten-Kunden vor hohen finanziellen Verlusten bewahrt.

Meldung verlorener Studenten-Kreditkarten bewahrt vor finanziellen Verlusten

Leider geschieht es immer wieder, dass man seine Kreditkarte verliert oder dass sie einem gestohlen wird. Davor sind auch Studenten nicht gefeit. Wenn man seine Kreditkarte für Studenten nicht mehr findet, sollte man unbedingt zeitnah die zentrale Sperr-Hotline für Kreditkarten kontaktieren. Sie ist in Deutschland über die Nummer 116 116 zu erreichen. Befindet man sich im Ausland, wählt man die Nummer 0049 116 116. Die Hotline zur Sperrung der Kreditkarte ist 24 Stunden täglich und sieben tage in der Woche erreichbar, also zu jeder Zeit und aus jedem Staat. Die Kreditkartenanbieter Mastercard und Visa sind mithilfe eines kostenfreien R-Gesprächs von überall auf der Welt zu erreichen. Wann immer man als Student seine Kreditkarte verliert, sollte man sich umgehend um die Sperrung kümmern. Verhält man sich nämlich grob fahrlässig und lässt zu viel Zeit bis zur Meldung des Verlustes vergehen, wird sich das in der Regel negativ auf die Höhe der Eigenhaftung auswirken. Wird die Kreditkarte in der Zwischenzeit nämlich verwendet, um Geld abzuheben oder etwas zu bezahlen, ist das Risiko groß, dass man den finanziellen Schäden selbst tragen muss, weil die Bank die Haftung aufgrund des fahrlässigen Verhaltens ablehnt.

Karten zweier Unternehmen gelten als beste Kreditkarten für Studenten

Selbstverständlich gibt es verschiedene Kreditkartenunternehmen, aber beim Kreditkarten für Studenten vergleich hat sich gezeigt, dass vor allem die beiden Marktführer die besten Eigenschaften besitzen. Das bedeutet, dass auch die besten, für Studenten gedachten Kreditkarten entweder von Mastercard oder von Visa stammen, den führenden Unternehmen weltweit in Sachen Kreditkarten. Seltener sind Karten von American Express oder Diners Club, da sie nicht überall akzeptiert werden. Der Grund für die höhere Akzeptanz von Visa und Mastercard liegt vor allem darin, dass American Express und Diners Club ihre Kreditkarten nicht über Fremdfirmen vergeben, sondern selbst als Herausgeber auftreten. Zudem sind die verlangten Gebühren für diese beiden Kreditkarten wesentlich höher, als bei einer Kreditkarte von Mastercard oder Visa.

Vergleich verschiedener Kreditkartenanbieter ist sinnvoll

Um als Student die ideale Kreditkarte zu finden, sollte man auf jeden Fall die unterschiedlichen Anbieter miteinander vergleichen. Letztlich geht es ja darum, Geld zu sparen, anstatt es unvernünftig auszugeben. Kreditkarten für Studenten sind mit jeweils anderen Services ausgestattet. Diese zu vergleichen, ist sinnvoll, denn es macht für fast jeden Studenten einen großen Unterschied, ob er beispielsweise knapp 2 Prozent Gebühr (bezogen auf den jeweils getätigten Kartenumsatz) zahlen muss, wenn er im Ausland Geld abhebt oder ob er dies kostenlos tun kann. Bei einem solchen Vergleich sollte man vor allem auf folgende Konditionen achten:

  • Kreditkartentyp (Visa, Mastercard, American Express, Diners Club)
  • Gebührenhöhe (etwa für Jahresgebühr, gebühr für Partner- oder Zweitkarten, Gebühren für Barabhebungen, Fremdwährungsgebühren)
  • Nutzungsarten (Bezahlung, Buchung, Geldabhebung)
  • Anzahl der weltweit nutzbaren Geldautomaten
  • Möglichkeit der kontaktlosen Bezahlung mithilfe der NFC-Technik (Karten haben ein aufgedrucktes Funkwellensymbol)
  • Haftungsbedingungen bei Verlust oder Diebstahl (Kunde haftet meist bis zur Kartensperrung mit maximal 50 Euro)

Auch der Vergleich eventuell angebotener Zusatzleistungen kann sich auszahlen. Neben dem bereits erwähnten Gutschein für die ISIC-Karte haben manche Banken auch bei einer Kreditkarte für Studenten weitere Zusatzleistungen im Angebot, beispielsweise Auslandskrankenversicherungen, Gepäckversicherungen, Unfallversicherungen oder Restkreditversicherungen. Viele dieser Leistungen benötigt man als Student vermutlich nicht. Wer allerdings während seines Studiums viel reist, für den könnten vor allem die auf Reisen bezogenen Services sinnvolle Zusatzleistungen darstellen. Aber auch hier gilt, dass ein Vergleich vor dem Erwerb einer Kreditkarte für Studenten vorgenommen werden sollte.

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